Gravita in H0 (DC)

So würde ich meine Tochter nennen.

Kurt

Braunschweig, Niedersachsen, Deutschland

02.04.2020

Gravita

auf dem Esstisch

In meinen Auge eine Schönheit.

Gravita

oder Baureihe 261

Als Ersatz für die V60 & V90.

Gravita

1.360 PS

Anfahrzugkraft 258 kN

Die Lok fasziniert! Detaillierte Ausarbeitung, tolle Fahreigenschaften, sie sitzt sich dermaßen langsam in Bewegung, einfach traumhaft. Das Modell wird von ESU leider nicht mehr produziert und in ihr steckt nicht die neueste Generation von Lok-/Sounddecoder, trotzdem sind die Geräusche die sie produziert phänomenal.

Für mich ist der Diesel-Sound 100x besser als der einer Dampflok.


Gravita

Das Modell

von ESU

Das ESU-Modell der BR 261 entspricht der Serienausführung des Originals. Durch die großen Führerstandsfenster erblickt man einen weitgehend eingerichteten mehrfarbig ausgeführten Führerstand. Im langen Vorbau finden Sie separat eingesetzte und durchbrochene Lüftergitter.

Das Fahrgestell beeindruckt durch eine Vielzahl freistehender und separat angesetzter Leitungen und Armaturen. Die seitlichen Bühnengeländer sind geätzte Metallteile.

Die 261 begeistert neben gestalterischen Werten natürlich auch mit ihrem umfangreichen Technik-Paket: So ist die Lokomotive mit einem schaltbaren lastabhängigen Raucherzeuger, Sensorik für situationsbezogene Geräusche in Kurven, einem LokSound V4.0M4-Decoder mit einem großen Lautsprecher und einem Energiespeicher ausgestattet, der auch bei verschmutzten Schienen oder langen Weichenstraßen für einen sicheren Betrieb sorgt.

Wie es sich für eine Rangierlokomotive gehört, trägt die Lok an beiden Enden eine Rangierkupplung. So genießt der Modellbahner einerseits dank Kulissenführung den vorbildgerecht geringen Abstand zwischen Lok und Wagen, kann aber andererseits den Zug an jeder beliebigen Stelle der Anlage abkuppeln. Die von ESU entwickelte Kupplung ist kompatibel mit handelsüblichen Bügelkupplungen, der Märklin®-Kurzkupplung sowie der Roco®-Universalkupplung. Dank RailCom Plus® meldet sich die Lok an passenden Zentralen (z.B. ESU ECoS) automatisch an.

Eine komplette Lichtanlage inklusive Führerstandbeleuchtung, Führerpultbeleuchtung und Rangier-/Trittstufenbeleuchtung runden die technische Ausstattung ab. Rahmen und Gehäuse des Modells bestehen aus Metall und ermöglichen dank eines Gewichts von gut 350 g eine vorbildgerechte Zugkraft. Eingebettet in einen Metallrahmen sitzt ein bärenstarker Glockenankermotor – entwickelt von ESU.

Dieser gibt seine Kraft, gebändigt durch zwei Schwungscheiben über ein Schnecke-/Stirnradgetriebe an drei Achsen weiter. Die bei anderen ESU-Loks bewährte Universalelektronik mit Steckschleifer und Universalradsätzen finden Sie auch in der 261. Der LokSound-Decoder bringt die Original-Geräusche des Dieselmotors MTU 8V 4000 R 41 zu Gehör. Die Betriebsgeräusche der Achtzylindermotoren kommen durch die durchbrochenen Lüftergitter im langen Vorbau besonders gut zur Geltung.

Das Vorbild

2010-2013

Die von Voith Turbo Lokomotivtechnik GmbH & Co KG entwickelte Baureihe 260 sollte altersschwache V60 und V90 ersetzen. Auf dem Wunschzettel der DB stand eine moderne Diesellok mit Mittelführerstand, die sowohl im schweren Rangierdienst als auch für längere Übergabefahrten genutzt werden kann und dabei natürlich die Abgasvorschriften erfüllt.

Die 2010 an die DB vermieteten 260 erfüllte diese nochmals verschärften Abgasnormen nicht ohne Anpassungen, weshalb die DB für die Serienloks den Einbau eines Rußpartikelfilters beauftragte.

Die Vorserienloks 260 001 und 260 502 bis 510 gingen an Voith zurück. Voith passte die bereits zugelassenen Loks abgastechnisch an und vermietete sie beispielsweise an die Hohenzollerische Landesbahn HzL (261 002 und 510) aber auch an die DB. Die 130 ab 2010 gelieferten Serienloks erhielten die Baureihenbezeichnung 261 (261 011 bis 140) zugeteilt.

Als bislang letzte Lok ergänzte 261 109 im April 2013 die 261-Flotte. Sowohl die 260 wie die 261 werden durch einen Dieselmotor 8V 4000 R 41 von MTU angetrieben, der bei einer Nenndrehzahl von 1800 U/min 1000 kW leistet. Im Rangiergang erreichen die Loks 50, im Streckengang 100 km/h.

Die Anfahrzugkraft erreicht 258 kN und liegt damit über der der 294/295 (231 kN) und sogar über der der 225/218 (235 kN).

Alle DB-Loks sind mit der Zugbeeinflussungssystem PZB 90 ausgerüstet, weshalb sie über Schnellfahrstrecken fahren dürfen. Auch eine Rangierkupplung gehört zur Ausstattung.

Die markante Form mit schräg gestellten Scheinwerfereinheiten und die an den Stirnseiten abgekanteten Vorbauten machen die Lok zu einer unverwechselbaren Erscheinung auf Deutschlands Gleisen.

Die Loks werden unter anderen von den DB-Schenker-Standorten Gremberg, Halle/Saale, Mainz-Bischofsheim, Maschen, Oberhausen-Osterfeld Süd, Seelze. Von dort haben die Loks oft einen beeindruckenden Einsatzradius.

Homepage ESU

Alle Texte: ESU electronic solutions ulm GmbH & Co. KG

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